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Weltrekord
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Mit einer 6-lbs-Schnur fing “Big-Game-Fischer” Gary Carter bei San Sebastian einen 162-kg-Marlin und stellte damit einen neuen Weltrekord auf. Toll. Aber wenn man bedenkt, dass die Meere bald leergefischt sind, dann fragt man sich doch: Muss das eigentlich sein? Der passt doch in keine Pfanne, der Fisch. Aber essen wollte Gary den Fisch ja wohl sowieso nicht. Bloß totmachen. Ist nun mal Sport. Und Sport ist Mord, oder was?
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Für viele ist Fisch nichts als ein Nahrungsmittel. Und wenn er auf der “Plancha” gelandet ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken über “Artensterben” und so zu machen. Dann ist er nämlich eh tot. Der Fisch. Es nützt auch gar nichts, wenn man aus reiner Tierliebe auf industriell gefertigte Fischstäbchen von Käpt´n Iglo umsteigt. Da ist nämlich tatsächlich auch echter Fisch drin. Und auch der wurde totgemacht, bevor man ihn fürs Tiefkühlfach verwurstete. Den kann man dann gedankenlos einschieben. Wie Pommes frites. Kräht kein Hahn nach.
Wenn man alle gefährdeten Tierarten nachhaltig schützen will, dann muss man wohl Vegetarier werden. Tröstlich immerhin, dass die meisten Fische auf Gomera noch “frei schwimmend” gefangen werden.
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