La Gomera - Der Valle-Bote: Auf Gomera geliebt - in der Welt beachtet

La Gomera - Der Valle Bote

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Festliche Schnellbooteröffnung
Der große Jubel

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Es wäre natürlich total übertrieben, würde man die allerneueste, die bis dato allerfeierlichste Eröffnung der neuen Schnellbootverbindung zwischen Valle Gran Rey und dem Rest der Welt mit den Eröffnungsfeierlichkeiten der Sommerolympiade in Peking vergleichen. Ganz so bombastisch war´s nicht. Aber immerhin... Valle Gran Rey stand (mal wieder) Kopf. Immerhin gab es ja ein gutes halbes Jahr keine Direktverbindung mehr. Jetzt gibt es (mal wieder) eine. Jedenfalls bis zum nächsten Jahr. Dann sind wieder Subventionen fällig. [mehr]

 
Harry Herold rettet die Welt
Wirtschaftskrise beendet
Jeder 5. Deutsche lebt vom Auto. Das hat unsere wackere Regierung richtig erkannt. Und sie hat auch die absolut richtige Maßnahme zur Bewältigung der allgemeinen Finanz- und Weltwirtschaftskrise getroffen: Die Abwrackprämie. Dahinter steckt die geniale Idee, dass jeder, der sein altes Auto auf den Müll schmeißt, ja anschließend spornstreichs ein neues braucht, weil kein zivilisiertes Leben ohne Automobil möglich ist. Für niemanden. Die alte Schüssel wird eingestampft, die neue steht schon beim Händler rum. [mehr]
 
Erwin Kaczmarek blickt durch
Mameluckenknatter
Hömma, du angelernten Blödmannsgehilfen, wat bisse mich da eigentlich dauernd dat Ohr am Abkauen mittie dustere Zukunft inne Zeiten vonne internationale Finanzkrise und dat da jetz son komischen Dachs voll am Abkacken is und so? Du hasse doch nich alle. Mich geht dieser Dachs echt voll am Dingens vorbei. Ich bin nämlich keiner von diese ahme Miljardäre, wo se da ihre ganze Spekulationen und Derivate und Opzionen und wat weiß ich sons noch, also wo se da im Sand setzen tun. Meine Kohle is sicher. Die hapich hier, auf Gomera, inne Arschtasche. Dat is voll Trippel A! Sind die Euroletten immer schön gebügelt und da packt mich auch keiner von diese Bankenschwengels dran, weil dat sonss ein Satz ganz schön heiße Ohren gipt. [mehr]
 
Gomera zuckt und zappelt noch
Tanz auf dem Vulkan

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Noch hat der rumänische Stehgeiger an der Hammond-Orgel Gomera nicht erobern können. Auch das Tanztee-Trio aus dem Kaffee Keese nicht, vor dem Harry Herold bereits im Valle-Boten Nr. 59 warnte. Die Mallorcanisierung der Insel kommt nicht so recht in die Gänge, was mancher unserer “Geschäftsleute” zwar bedauert, was uns andere aber durchaus mit Hoffnung erfüllt. [mehr]

 
Große Wohltätigkeitsaktion:
Ein Herz für Hippies

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Wir müssen unbedingt mal was für unsere letzten Hippies tun, die soeben dabei sind, die verlassene Schweinebucht wieder mit etwas alternativem Leben anzureichern. Die sind echt süß, anhänglich, genügsam, voll abwaschbar, total stubenrein und ähnlich vom Aussterben bedroht wie Eisbär und Flachlandgorilla. Als gestopfte Geheimratswitwe könnten Sie sich doch statt eines fetten Mopses auch einen liebebedürftigen, zutraulichen Späthippie aufs Sofakissen setzen, oder? Der wäre auch bestimmt gern bereit, zum Kiffen immer auf den Balkon zu gehen, damit die Gardinen nicht gelb werden. An der Leine würde er zwar wahrscheinlich nicht gehen, der Hippie, und auch mit einer artgerechten Käfighaltung hätte der Probleme. Andererseits aber könnte man ihn ganz leicht dazu dressieren, sich seine Mahlzeiten selbst zuzubereiten und sich das Bier auch selbst aus dem Kühlschrank zu holen. In dieser Beziehung wäre er sehr viel leichter zu halten als ein Mops (der ja allein nicht mal die Kühlschranktür aufkriegt). [mehr]

Nachdem sie uns unser schönes Geld ja nun ausreichend verbrannt, verknappt, versenkt und versaubeutelt hat; nachdem sie die Börsen zusammenkrachen ließ, Massenentlassungen vorgenommen hat, Firmenpleiten in großem Stil verursachte, Arbeitslosenzahlen in schwindelnde Höhen trieb, mit Zwangsversteigerungen und Insolvenzen weltweit das große Heulen und Zähneknirschen erzeugte und selbst vor uns kleinen Bananeninsulanern am Rande dieser globalisierten Welt nicht zurückschreckte, geht sie nun baden, die Krise. Sie macht Urlaub. Ferien vom diabolischen Treiben mundialer Geldvernichtung. Sie humpelt am Stock zum Strand, um neue Kräfte für die zweite Jahreshälfte zu sammeln. [mehr]
 
Esteban Bethencourt, seit 30 Jahren alleinregierender Bürgermeister von Valle Gran Rey, wurde soeben per Misstrauensvotum aus dem Amt gejagt. Sein Nachfolger ist der 29-jährige Ruyman Garcia, „Betten-Kurts“ einstiger Kronprinz, der nun mit den Stimmen der Sozialisten die Macht übernahm. [mehr]
 

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Live aus der Schweinebucht von Valle Gran Rey [mehr]

 
Soeben hat der frisch gewählte kanarische Regierungspräsident im Fernsehen verkündet, dass Nahrungsmittel ab sofort zum Nulltarif auf alle kleineren Inseln (wie zB Gomera) geliefert werden. [mehr]
 
Soeben wurde in unserer boomenden Inselhauptstadt die erste Verkehrsampel installiert [mehr]
 
Irgendwie scheinen Björns Kampfhühner in El Guro (der Valle-Bote berichtete ja bereits mehrfach) ihrem Besitzer nichts als Stress zu machen. Da schleicht sich doch so ein prolliger, gomerischer Haushahn aus der Nachbarschaft einfach durch ein Loch ins Gehege, knattert sich lüstern quer Beet durch die wertvollen orlowschen Kampfhühner, versaut mit seinem ordinären Inselsamen die genetische Edelzucht, und was macht der adelige Oberkampfhahn? Der Chef? Der ausgesuchte Zuchteber unter all den kampfbegabten Rasseweibern? Er verkriecht sich in ein Loch unter dem Stall und überlässt das ihm allein zugestandene Begattungsgeschäft kampflos dem Nebenbuhler. Da kann man doch einfach nur angeekelt ausspucken. Kampfhahn? Am Dingens! [mehr]
 
70% aller Einwohner sprechen sich gegen eine Ausweitung des Massentourismus aus. [mehr]
 
Die Inselregierung subventioniert jede neu geborene Ziege mit 40 Euro [mehr]
 
An der Spitze aller 1.043 neu beschäftigten Ausländer auf La Gomera im Jahre 2006 lagen die Deutschen. Erst danach folgen Länder wie Kolumbien, Kuba und Venezuela. [mehr]
 
Wie das statistische Amt der Kanarischen Inseln (ISTAC) soeben veröffentlicht, hat Gomera die wenigsten Handys - dafür aber die ältesten Mütter aller Inseln [mehr]
 
Laut jüngsten Zahlen des Statistischen Instituts der Kanarischen Inseln (Istac) lebten 2005 auf Gomera insgesamt 21.746 Personen. Davon waren 2.919 (13,4%) registrierte Ausländer. [mehr]


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abraxas

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