La Gomera - Der Valle-Bote: Auf Gomera geliebt - in der Welt beachtet

La Gomera - Der Valle Bote

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Wichtig zu wissen:
Kein Kuno auf Gomera
Jedenfalls kennen wir hier weit und breit keinen Kuno. Und sollte es wider Erwarten doch irgendwo einen geben, dann ist DER niemals gemeint. Ehrenwort. Auf Gomera gibt es auch keinen Ort namens „El Burro“. Dass es ähnlich klingende Orte gibt, mag ja sein. Aber auch die sind dann niemals gemeint. Und da es also weder einen Kuno, noch einen Ort namens „El Burro“ gibt, wird uns künftig wohl hoffentlich auch kein erboster Deutschgomerianer mehr mit Schaum vor dem Mund in der Redaktion heimsuchen, weil wir irgendeine wahre Geschichte über ihn abgedruckt haben, die „in Wirklichkeit ja ganz, ganz anders“ war. [mehr]
 
Auferstanden aus Ruinas
Gomera wird jetzt jeden Tag ein ganz klein wenig schöner

Der Valle Bote
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Unübersehbar mauert, malt und marmort sich unsere Insel aus dem Elend eines total rückständigen Natur-Paradieses in die Neuzeit des Neokapitalismus. Es wird gefliest und begradigt, gerodet und wieder angepflanzt. Die letzten Schotterpisten werden asphaltiert und mit weißen Linien bemalt. Die letzte finstere Ecke bekommt jetzt endlich auch ihre Bogenlampe. Der Ziegenstall von dunnemals mausert sich auf geheimnisvolle Weise zum schicken Eigenheim mit Whirlpool .Längst sind aus den Ruinen Hotels und aus den “Ruinas” unermüdliche Handwerker geworden. Nix mehr “Lilien auf dem Felde”. Ran muss geklotzt werden. “Rinjehaun”. Immerhin ist Gomera die teuerste aller Kanarischen Inseln. Und Anschreiben im Supermarkt ist auch nicht mehr. Sie müssen sich also schon drehen, die aus der Schweinebucht “auferstandenen” Hippies von damals, wenn sie die Raten für ihren Flachbildschirm pünktlich bei Pin und Pümpelchen abliefern wollen. Die Telefonica kneift gnadenlos die ADSL-Leitung ab, wenn das Konto leer ist, und der UNELCO ist es auch dingensegal, ob man Im Dunkeln sitzt. [mehr]

 
Traurig aber wahr:
Club de Mar Valle Gran Rey am Ende
Weil uns viele unserer Leser übel genommen haben, dass wir dem Ende der beliebten Wal- und Delfinfahrten in den kleinen Booten des Club de Mar lediglich eine dröge Meldung widmeten: Hier der Vorabdruck eines ausführlichen Exklusiv-Interviews mit Capitano Claudio [mehr]
 
Endlich unterwegs:
Gomera voll Banane

Der Valle Bote
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Das ist der Titel unserer neuesten, der 58.Ausgabe des Valle-Boten.“. Weil ab 1.1. neue Tarife gelten, und weil bis gestern noch keiner wusste, wie teuer der Valle-Bote-Versand wurde, darum konnte die Post, die spanische, den Valle-Boten bisher auch noch nicht befördern. Und weil keiner postalisch hier durchblickte, darum mussten wir – bzw Sie – leider bis heute auf die neue Ausgabe warten. Wie gesagt: Voll Banane. [mehr]

 
Falls Sie Gomera noch nicht so gut kennen:
Erwin Kaczmarek erklärt Sie mal wieder die Insel
„Hömma, Erwin”, sacht da doch neulich son richtigen Flachwagenpenner ausse schwatte Heimat für mich, “hömma, dat is doch allet eine einzige Kacke auf euer beknacktet Bananeiland. Den ganzen Tag tut dich dieser linke Planet auffe Denkwarze plästern, kannsse gahnich so viel trinken wie dat da am verdunsten is. Und dat Meer is genau so salzig wie die Frikadellen beim Kahl sein Imbiss. Krisse noch mehr Durst von. Und wennsse dann mit deine geschwollene Zunge wo dich an Gaumen festkleben tut, also wennsse mit die dann inne Kneipe gehss, dann hockt da der Wirt mit sein dicken Dingens an sein Komputer und meint, ich soll den mit meine Hektik nich auffen Sack gehen, weil wir ja auf Gomera sind, wo man locker entspannen soll und dat dat mit dat Verdursten und so doch wohl nich so furchtbar eilig is. Der Sack. [mehr]
 
Musste erzählt werden:
Die erschreckende Geschichte vom gomerianischen Seeungeheuer

Der Valle Bote
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Drumnadrochit kennt keine Sau, obwohl das 813-Seelen-Dörfchen in den schottischen Highlands inzwischen nicht nur als weltweites Mekka der Kryptozoologie, sondern auch als touristisches Hauptziel des gesamten schottischen Fremdenverkehrs gilt. All das dank „Nessie“, dem Ungeheuer von Loch Ness. Wissenschaftler und sonstige Experten finden die Beweise für Nessies Existenz zwar nach wie vor unglaubwürdig und erklären sich solche Berichte als Falschmeldungen oder Fehlbestimmungen von gewöhnlichen Tieren, aber dennoch ist das Ungeheuer zu einer enormen Einnahmequelle geworden. Was liegt da eigentlich näher, als die Idee, auch auf Gomera könne ein solches Meeresungeheuer dem Tourismus ungeheuer auf die Beine und dem Einkommen ungeheuer auf die Sprünge helfen? Und weil so ein Ungeheuer in der Saure-Gurken-Zeit der Weltpresse auch regelmäßig als Lieferant knackiger Schlagzeilen dient, wäre natürlich auch und gerade unsere abgedrehte Inselzeitung, als so eine Art kryptozoologisches Fachorgan, ungemein an einem derartigen geheimnisvollen Gomera-Ungeheuer interessiert. Und schon wurde an Gomeras Küsten auch eines entdeckt: „Codi“. Der Begriff kommt aus dem Spanischen und ist der Kosename von “Codicia”. (Wer will, der kann es ja mal im Wörterbuch nachschlagen). [mehr]

Mit einer 6-lbs-Schnur fing “Big-Game-Fischer” Gary Carter bei San Sebastian einen 162-kg-Marlin und stellte damit einen neuen Weltrekord auf. Toll. Aber wenn man bedenkt, dass die Meere bald leergefischt sind, dann fragt man sich doch: Muss das eigentlich sein? Der passt doch in keine Pfanne, der Fisch. Aber essen wollte Gary den Fisch ja wohl sowieso nicht. Bloß totmachen. Ist nun mal Sport. Und Sport ist Mord, oder was? [mehr]
 
Zunächst mal bis Mitte Juni wird der Fährbetrieb mit San Sebastian, Santiago und Valle Gran Rey aufrechterhalten [mehr]
 

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Live aus der Schweinebucht von Valle Gran Rey [mehr]

 
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Ab 15. Mai gibt es keine Fährverbindung mehr. Garajonay-Expres, „nuestra compañia gomera“, stellt ihren Betrieb ein. Den Angestellten wurde gekündigt. Die Schiffe (angeblich) bereits verkauft. [mehr]
 
Soeben hat der frisch gewählte kanarische Regierungspräsident im Fernsehen verkündet, dass Nahrungsmittel ab sofort zum Nulltarif auf alle kleineren Inseln (wie zB Gomera) geliefert werden. [mehr]
 
Soeben wurde in unserer boomenden Inselhauptstadt die erste Verkehrsampel installiert [mehr]
 
Irgendwie scheinen Björns Kampfhühner in El Guro (der Valle-Bote berichtete ja bereits mehrfach) ihrem Besitzer nichts als Stress zu machen. Da schleicht sich doch so ein prolliger, gomerischer Haushahn aus der Nachbarschaft einfach durch ein Loch ins Gehege, knattert sich lüstern quer Beet durch die wertvollen orlowschen Kampfhühner, versaut mit seinem ordinären Inselsamen die genetische Edelzucht, und was macht der adelige Oberkampfhahn? Der Chef? Der ausgesuchte Zuchteber unter all den kampfbegabten Rasseweibern? Er verkriecht sich in ein Loch unter dem Stall und überlässt das ihm allein zugestandene Begattungsgeschäft kampflos dem Nebenbuhler. Da kann man doch einfach nur angeekelt ausspucken. Kampfhahn? Am Dingens! [mehr]
 
70% aller Einwohner sprechen sich gegen eine Ausweitung des Massentourismus aus. [mehr]
 
Die Inselregierung subventioniert jede neu geborene Ziege mit 40 Euro [mehr]
 
An der Spitze aller 1.043 neu beschäftigten Ausländer auf La Gomera im Jahre 2006 lagen die Deutschen. Erst danach folgen Länder wie Kolumbien, Kuba und Venezuela. [mehr]
 
Wie das statistische Amt der Kanarischen Inseln (ISTAC) soeben veröffentlicht, hat Gomera die wenigsten Handys - dafür aber die ältesten Mütter aller Inseln [mehr]
 
Laut jüngsten Zahlen des Statistischen Instituts der Kanarischen Inseln (Istac) lebten 2005 auf Gomera insgesamt 21.746 Personen. Davon waren 2.919 (13,4%) registrierte Ausländer. [mehr]


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